Beschreibung

Die Atemoya ist eine sehr leckere Kreuzung aus zwei an sich schon umwerfend gut schmeckenden Früchten: Dem Zimtapfel und der Cherimoya.

Mit ca. 10 cm Länge und ca. 8 cm Breite passt die Atemoya gut in die Hand – perfekt zum Auslöffeln. Die Schale sieht exotisch nach Drachenhaut aus.

Eine Frucht wiegt normalerweise zwischen 350 und 500 Gramm, die größten Atemoyas können aber auch schon mal 1 kg wiegen.

Das Fruchtfleisch ist weiß wie Schnee und superlecker. Der köstliche Geschmack erinnert mich an Vanillejoghurt mit einem Schuß säuerlicher Note wie Erdbeeren.

In dem Fruchtfleisch sind schwarze, ca. 1 cm große, harte Kerne eingebettet. Die werden nicht mit gegessen.

Verzehr

Eigentlich ist die Atemoya so köstlich, dass jegliche Zubereitung ein Verbrechen wäre. Sie ist – so wie sie von Natur aus ist – einfach perfekt.

In der Hälfte aufgeschnitten, isst du die Atemoya am besten mit einem Teelöffel aus.

Solltest Du mal eine riesige Frucht erwischen, die für eine Mahlzeit zu viel wäre, dann tupfst Du einfach die Schnittstelle mit Küchentuch ab und legst sie in den Kühlschrank. Das hält ohne weiteres 1-2 Tage.

Ernte, Reifung, Lagerung

Wenn der Stiel bei der Ernte an der Frucht gelassen wird, hält sie sich länger frisch.

Die Früchte reifen nicht alle im selben Moment aus, daher wird ein Baum in mehreren Wellen über einige Tage beerntet.

Am besten lagerst Du die Früchte im Kühlschrank, bei 12 °C bleiben sie am längsten frisch. Gibt die Schale unter leichtem Druck nach, ist die Frucht zum Verzehr reif.

Botanik und Verbreitung

Atemoyas wachsen an einem bis zu 10 Meter hohem Baum. An jedem Baum sind « nur » ca. 50 Früchte pro Saison dran.

Wenn der Baum voll mit Früchten ist, biegen sich seine Zweige unter der Last, teilweise bis zum Boden.

Die Bestäubung der Blüten erfolgt über den Wind und durch Insekten. Angebaut werden Atemoyas in tropischen und subtropischen Gebieten auf mehreren Kontinenten, z.B . in Nordamerika, Südafrika, Israel, Australien und Ägypten.

Geschichte

Im Jahr 1908 kreuzte der Gärtner P.J. Wester in Miami Zimtäpfel und Cherimoyas.

Der daraus entstehende Baum trug 1914 erstmals Früchte, die « Atemoyas » genannt wurden.

Der Name stammt vom mexikanischen Wort für Zimtapfel ( = Ate) und der Endung von Cherimoya (= moya).

Die Bäume wurden daraufhin vermehrt und so wurde der amerikanische Süden das erste größere Anbaugebiet.

In den 40ern wurden die Früchte dann auch auf anderen Kontinenten angebaut, z.B. im heutigen Israel.

 

Nährstoffe pro 100 g
Energie: 94 kcal
Wasser: 74 g
Proteine: 1 g
Kohlehydrate: 24 g
Fette: 0,5 g
Kalium: 250 mg
Magnesium: 32 mg
Calcium: 17 mg
Vitamin C: 50 mg

Inhaber Rohkost-Rezepte.com
Michael liebt Rohkost und ihre Zubereitung. Seit 2006 inspiriert er andere Menschen, sich gesünder und leckerer zu ernähren. In der Freizeit baut er begeistert Obst, Salate und Gemüse für sein Familie an.

 

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