Beschreibung

Die Cherimoya hat die Form eines Herzens und ist so groß wie ein Apfel, oder ein wenig größer.

Ihre Schale ist grün und hat eine ansprechend geschuppte Musterung – ein wenig wie man sich die Haut eines Drachens vorstellen würde.

Sie ist mit dem Zimtapfel und der Atemoya verwandt, anderen Vertretern der Gattung « Annona ».

Die Cherimoya ist aber die bekannteste und am meisten angebaute Vertreterin dieser Früchte. Ihr weißes Fruchtfleisch ist himmlich lecker – wie ein Fruchtjoghurt. Im Inneren befinden sich schwarze, kleine Kerne.

Reifung und Lagerung

Die Cherimoya wird unreif geerntet und reift dann nach.

Verzehrreife hat sie, wenn sie bei sanftem Fingerdruck auf die Frucht leicht nachgibt.

Wird sie kühl gelagert (z.B. bei 8°C im Kühlschrank), dann verlangsamt sich der Reifeprozess.

Bei normaler Zimmertemperatur jedoch ist sie in wenigen Tagen vollreif. Die Früchte müssen luftig gelagert werden, da sie sonst zu Schimmelbildung neigen.

Überreif wird ihre Schale schwarz und ihr Fleisch sogar noch weicher. Manchen Leuten schmeckt das sehr – probiere es einfach mit einer Frucht aus, wenn Du Dir mehrere bestellen solltest.

Verzehr

Du schneidest die Frucht in der Mitte mit einem scharfen Messer durch und dann löffelst Du sie aus wie ein Joghurt. Ganz einfach und sauber.

Botanik

Der Baum, an dem die Cherimoya wächst, wird bis zu 10 Meter hoch. Meist aber eher 6 Meter. Das Laub ist nur im Sommer am Baum.

Die Blätter sind flauschig, ca 20 cm lang und 7 cm breit. Die Blüten werden nur selten von Insekten aufgesucht, weil sie recht unscheinbar aussehen und kaum duften.

Außerdem treten die männlichen und weiblichen Blüten auch noch nicht gleichzeitig auf – was hat sich der Baum dabei nur gedacht… Naja, deshalb wird hauptsächlich von Hand bestäubt.

Man macht das mit einem Pinsel. Der Cherimoyabaum kommt mit subtropischem oder halb-gemäßigtem Klima klar.

In Südamerika wächst er sogar in Lagen bis zu 2000 Meter über dem Meer und verträgt leichten Frost, mag aber keine Dauerkälte. Er mag es vor allem trocken – in Gegenden mit zu viel Regen geht er ein.

Verbreitung

Chreimoyas werden in Südamerika (Peru, Ecuador) und auch in Spanien angebaut.

Geschichte

Da man in den Gräbern von Inkas schon die Kerne von Cherimoyas gefunden hat, geht man davon aus, dass sie aus Südamerika stammen.

Der Name ist eine Anlehnung an ein peruanisches Wort, was soviel wie « glasierte Kerne » heißt.

So unspektakulär wie das klingt, so doch spektakulär schmecken diese leckeren Früchte!

 

Nährstoffe pro 100 g
Energie: 74 kcal
Wasser: 77 g
Proteine: 2 g
Kohlehydrate: 17,5 g
Faserstoffe: 2 g
Lipide: 1 g

Inhaber Rohkost-Rezepte.com
Michael liebt Rohkost und ihre Zubereitung. Seit 2006 inspiriert er andere Menschen, sich gesünder und leckerer zu ernähren. In der Freizeit baut er begeistert Obst, Salate und Gemüse für sein Familie an.

 

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